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Tipps zur Hundehaltung 04.11.2021

Wie alt wird ein Hund?

Johann by Johann, Johann ist Hundpapa seit 2018 und Hundefan seit 1986.

Wie alt werden Hunde?

Wer mit Hunden aufwächst, den begleiten sie oft ein ganzes Leben. Leider haben Hunde nicht die Lebenserwartung eines Menschen und so müssen wir doch so manches Mal von unseren Freunden Abschied nehmen, von manchen früher, als von anderen. Aber welche Faktoren gibt es, die die Lebenserwartung der Vierbeiner beeinflussen, verkürzen oder verlängern?

Rasseliste 

Zum einen macht es natürlich einen Unterschied, um welche Rasse es sich handelt. Kleine Rassen leben für gewöhnlich länger, sie bringen es auf durchschnittlicher 15-17 Jahre, während große Hunde eher um die 10-12 pendeln, Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.

Allerdings haben auf Winzigkeit gezüchtete Rassen oft Probleme mit den Gelenken, ihre Knochen brechen schneller und kurzschnäuzige Hunde haben nicht selten Probleme mit den Atemwegen, durch Unachtsamkeit können sie aufgrund der eingeschränkten Atmung leichter Überlasten. Zu diesen Risikorassen gehören (Auswahl):

  • Chihuahua
  • Prager Rattler
  • Pekinese
  • Dackel
  • Japan Chin
  • Terrier & Pudelrassen

    Die großen Hunderassen dagegen leiden oft an Herzfehlern und Durchfallerkrankungen; bei Schäferhunden und Retrievern ist das tiefere Becken oft Resultat einer Fehlstellung der Hüfte und Ellenbogen, die im schlimmsten Fall zu Arthrose und Bandscheibenvorfall führen kann.

    Gefährdete Rassen (Auswahl):

    • Deutsche Dogge
    • Schäferhund
    • Retriever-Rassen
    • Bernhardiner
    • Labrador

     Generell sind überzüchtete Rassen (also auf Miniatur oder bestimmte Körpermerkmale fokussiert) und reinrassige Tiere eher gefährdet, als Mischlinge, doch ist die Rasse meist nicht ausschlaggebend für lange (oder kurze) Gesundheit, sondern vielmehr die weiteren Lebensumstände.

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    Haltung & Pflege

    Wie es um den Allgemeinzustand unserer Vierbeiner bestellt ist, hängt natürlich von ihrer Pflege ab. Die richtige Futterwahl sollte der Rasse, Größe und dem Aktivitätsniveau des Hundes angepasst sein, um Übergewicht zu vermeiden. Um Karies und Mundgeruch zu vermeiden und dafür zu sorgen, dass dein Hund im Alter noch genügend Zähne besitzt, sollte ein Futter ohne Zuckerzusatz mit geringem Getreideanteil gewählt werden. Der Tierarzt kann in Absprache eventuell notwendige Zusatzpräparate verschreiben und die richtige Fütterungsempfehlung geben.

    Wichtig ist, eurem Hund keine ungesunden Snacks zu füttern, auch wenn sie noch so große Augen machen, manches kann sogar gefährlich werden.

    Wichtige Futter-No-Gos: 

    1. Schokolade: Das in Kakao enthaltene Theobromin ist hochgiftig für Hunde. Ein Stückchen Zartbitterschokolade kann für kleine Rassen bereits tödlich sein
    2. Trauben: Ebenfalls giftig, können schlimmstenfalls zu akutem Nierenversagen führen
    3. Macadamianüsse: Bereits vier Nüsse können bei einem mittelgroßen Hund Vergiftungserscheinungen auslösen
    4. Geflügelknochen: Während das Fleisch unbedenklich ist, sollten einem Hund niemals Geflügel Knochen Reste gefüttert werden, denn diese splittern sehr leicht und können sich gefährlich in Gaumen und Rachen des Tiers bohren

    Neben der Ernährung spielt auch der Auslauf und die Aktivität eine große Rolle, wie bei Menschen auch. Aufgeweckte und energiegeladene Rassen sollten auch die Möglichkeit bekommen, sich austoben zu können; während die fauleren Kandidaten manchmal eine Extraportion Motivation nötig haben.

     Letzten Endes kennt jeder seinen Hund am besten, weiß was ihm gut tut und was nicht. Wer dazu noch den einen oder anderen Punkt beachtet, sollte gute Aussichten haben einige lange, erfüllte Jahre mit seinem Vierbeiner genießen zu können.

    [Quellen: vistano, hundeo]

    Bannerbild: Shutterstock / Africa Studio
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