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Hunderatgeber 12.10.2021

Große Hunderassen

Sissi by Sissi, Sissi ist Bloggerin seit 2014, auf den Hund gekommen 2018. Seitdem stolziert sie täglich ihre 10000 Schritte mit Loki durch die Welt. Der Beagdor (Labrador-Beagle Mix) ist Therapiehund für Kinder und begleitet sie auch in Schulen. Insgeheim schwärmt sie für eine französische Bulldogge als Zweithund.

Große Hunderassen

Ob Labrador, Golden Retriever, Boxer, Leonberger, Neufundländer, Riesenschnauzer, Kangal, Irish Setter, Deutsche Dogge, Irischer Wolfshund, Schäferhund, Malinois, Huskey, Malamute, Akita Inu, Rhodesian Ridgeback oder Eurasier – Große Hunderassen sind bei den Deutschen sehr beliebt. Vor der Anschaffung eines großen Hundes, sollte man allerdings einige wichtige Dinge beachten:

  • Kann ich dem Hund genug Platz und Auslauf bieten?
  • Bin ich in der Lage den Hund zu erziehen?
  • Welche besonderen Kosten kommen bei der Haltung auf mich zu?
  • Welche große Hunderasse ist für mich besonders gut geeignet?

Generell gelten Hunde ab einer Widerristhöhe von ca. 40 cm als große Hunde. Wer einmal nachmisst, wird allerdings feststellen, dass dies nicht unbedingt groß ist. Schäferhunde oder Golden Retriever erreichen meist eine Höhe von 55 – 60 cm. Das entspricht der allgemeinen Vorstellung einer großen Hunderasse schon eher. Bitte informiere dich vor der Anschaffung eines Hundes, bei deiner Stadt, aber welche Widerristhöhe bestimmte Nachweise erforderlich meist. Meist ist dies bereits ab 40 cm Widerristhöhe der Fall. Für solche Hunde musst du folgende Nachweise erbringen (die Angaben können je nach Bundesland und Stadt abweichen):

  • Sachkundenachweis 
  • Zuverlässigkeitsnachweis
  • Anmeldung beim Ordnungsamt
  • Erlaubnis zur Haltung
  • Haftpflichtversicherung

Der Sachkundenachweis erfolgt durch eine Prüfung, die du zusammen mit deinem Hund ablegen musst. Du musst nachweisen, dass dein Hund keine Aggressionen zeigt und du mit ihm umgehen kannst. Die Prüfungskosten musst du selber tragen, sie betragen in der Regel 30 – 60 €. Bitte beachte auch, dass für große Hunde besondere Vorschriften bezüglich Leinenpflicht gelten können. Informiere dich hierfür bei deiner Stadt oder Gemeinde.

Im Alltag haben große Hunderasse, wie Schäferhunde, Doggen, Neufundländer oder Kangale besondere Bedürfnisse. Sie benötigen mehr Auslauf als kleine Hunde und auch mehr Bewegungsfreiheit in deinem Haus oder deiner Wohnung. In einer 50 Quadratmeter großen Stadtwohnung sollte kein großer Hund leben müssen. Das ist keine artgerechte Haltung. In diesem Fall solltest du dich eher für einen kleinen Hund oder Hunderassen mittelgroß, zum Beispiel ein Beagle, ein Mittelschnauzer, ein Sennenhund oder ein Basenji, entscheiden. Große Hunde benötigen jeden Tag mindestens 2 Stunden Auslauf. Du solltest auf dem Land wohnen oder Spazierwege in deiner nahen Umgebung wissen, um zu garantieren, dass dein Hund Spaß im Leben hat. 

Weitere wichtige Bedürfnisse und Fakten zu großen Hunden:

  1. Große Hunden neigen oft zu Gelenkproblemen (zum Beispiel Kreuzbandriss)
  2. Große Hunde werden nicht so alt wie kleinere Rassen (ca. 10 Jahre)
  3. Im allgemeinen sind große Rassen sehr gutmütig

Das richtige Futter ist gerade in den ersten Lebensmonaten sehr wichtig, da der Hund in wenigen Monaten schnell wächst und ausreichend mit Nährstoffen versorgt sein sollte

Große Hunde sind teurer als kleine Rassen (mehr Futter, benötigen größere Ausstattungsgegenstände, zum Beispiel eine Hunde-Box, Tierarztrechnungen fallen in der Regel höher aus)

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Große Hunderassen für Anfänger

Als Familienhunde und Hunde für Anfänger eignen sich Retriever besonders gut, zum Beispiel der Labrador Retriever oder der Golden Retriever, aber auch Eurasier oder Labradoodle zählt man zu den gutmütigen Rassen, die einfach zu erziehen sind. 

Merkmale einer Hunderasse, die für Anfänger geeignet sind, sollten sein:

  • Gutmütigkeit 
  • Keine Neigung zu Aggressivität
  • Einfach zu Erziehen
  • Als Familienhund geeignet
  • Kein übertriebener Jagdtrieb
  • Einfache Pflege (Fell, Pfoten etc.)
  • Ausgeglichen und Bescheiden 

Große Hunderassen für Anfänger sollten diesen Eigenschaften entsprechen, um die Gefahr zu minimieren, den Hund durch unzureichendes Wissen zu verziehen. Es empfiehlt sich aber für Anfänger immer eine Hundeschule zu besuchen, um von den Tipps der erfahrenen Hundehalter zu profitieren und eine gewisse Grundgehorsam schon im Welpenalter zu erreichen. Die gilt aber nicht nur für große Hunde, sondern auch für Hunderassen mittelgroß und auch für kleine Hunde.

Bannerbild: Shutterstock / Bianca Grueneberg
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